9. Hör-/ Sichtzeichen festlegen

Wie bereits erwähnt ist es ratsam, sich mit allen Bezugspersonen des Hundes zusammen zu setzen, um gemeinsame Verhaltens- und Verbotsregeln auszuarbeiten und diese schriftlich festzuhalten. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Gespräche ist: Welche Hörzeichen und Sichtzeichen werden verwendet. Jeder Beteiligte erhält eine Liste und lernt die vereinbarten Signale. Halten sich alle an diese Vereinbarungen, wird sich dein Hund schnell bei dir einleben. Welche Hör- oder Sichtzeichen du letzten Endes genau verwendest, bleibt deiner eigenen Kreativität überlassen.


„Gut“, „Fein“, „Super“…: Lobwort

„Hier“, Pfeifen…: Komm direkt und schnell zu mir

„Weiter“, „Komm“…: Komm in meine Nähe, geh weiter

„Lauf“ / „Los“ / „Geh“...: Der Hund darf sich ohne Leine frei bewegen

Schnalzen, „Auf geht`s“, „Achtung“, „sssst“, „Langsam“…: Kurz bevor die Leine straff wird

„Look“, „Schau“, "Hundename"…: Blickkontakt aufsuchen

„Bring“, „Apport“…: Bring mir das Spielzeug

„Aus“, „Geben“…: Gib mir das Spielzeug

„OK“ / „Nimm`s“...: Fütterung, Leckerli aufnehmen, Spielzeug ins Maul nehmen (im Spiel mit Kindern sehr wichtig!)

„Bei“, „Bei mir“…: Lauf rechts neben mir in einem Bärengang

„Weg“ und ein Handzeichen...: Geh wieder auf den Weg

„Sit“, „Sitz“…: Der Hund setzt sich

„Down“, „Platz“…: Der Hund legt sich hin

„Bleib“ / „Abliegen“ / „Warten“...: An einer Stelle verharren, der Hund wird aus dieser Position NIE abgerufen!

„Locus“ / „Mach schnell“...> Sein Geschäft verrichten

„Ins Nest“/ „Auf deinen Platz“ / „Hundeplatz“...: Der Hund sucht sein Hundenest in der Wohnung auf.

„Pfui“ / „Tabu“/ „Lass es“ / „Fertig“/ „Schau“...: Der Hund lässt von möglichem Essbarem ab.

"Entspannnnnnn dich", "Ruuuuuuuhig" und das Kraulen an einer bestimmten Stelle...: Der Hund lernt sich auf ein Signal hin zu entspannen